Fast so schnell wie der Wind
von Matthias Stahl
Olli und Matthias hatten sich gerade im Startkanal eingereiht, als um 13 Uhr der erste Läufer auf die 4,5 Runden lange HM-Distanz über den Hockenheimring startete. Von da an ging es im 5-Sekunden-Takt des Rolling-Start-Verfahrens für je eine weitere Läuferin / einen weiteren Läufer los. Olli und Matthias hatten sich den Startbereich zuvor schon angeschaut und wussten eigentlich schon beim Aussteigen aus dem Auto, was sie hier heute erwarten würde: Neben strahlendem Sonnenschein und 14°C war es vor allem der starke, böige Wind, der sofort auffiel und nicht nur die Kleiderwahl schwierig machte. Denn dieser Wind sollte den Teilnehmern der Ring Running Series auf jeder Runde, vor allem auf der Parabolika genannten, 1 km lang gezogenen Kurve entgegen blasen.
Unsere beiden Basaltköppe waren nicht 100%ig fit und erwarteten auch aufgrund der noch jungen Saison keine Bestzeiten, waren aber dennoch motiviert, einmal auf einer Rennstrecke zu laufen. Flaches Profil, schneller Asphalt, offiziell vermessener HM (wenngleich seltsamerweise am Ende jeder Teilnehmer deutlich mehr als 21,1 km auf der Uhr hatte) – das sollte doch ein ordentliches Rennen geben. Und so waren Matthias (1:31:22 h) und Olli (1:34:31) im Ziel auch zufrieden und ließen sich die Finisher-Verpflegung schmecken. Die Organisation war gut und so viel Platz hat man sonst bei keinem Rennen auf der Strecke (bei einer 15 m breiten Straße kein Wunder) – das ist nicht nur in Corona-Zeiten angenehm. Mit weniger Wind wäre die Strecke sicher bestzeitentauglich und wer weiß, was das Jahr noch bringt: Ende November findet die Fortsetzung der Serie auf dem Hockenheim statt…
Bericht und Ergebnisse von den wirklich guten Läuferinnen und Läufern gibt’s auf ringrunningseries.com. Die Ergebnisse unserer Jungs hier:
| Zeit | Rang Männer | Rang AK | |
| Matthias | 1:31:22 | 65 / 400 | 8 / 50 |
| Oliver | 1:34:31 | 80 / 400 | 8 / 53 |