Tegernseelauf 2020 der anderen Art

von Kai Heuzeroth

Eigentlich sollte die 3. Teilnahme am Tegernseelauf wieder ein Highlight für die Basaltköppe and Friends werden. Die Absage aufgrund von Corona kam spät vom Veranstalter, aber natürlich nicht überraschend.

Aber gebucht ist gebucht und so machte sich die 12-köpfige Reisegruppe bestehend aus Carmen und Michaela, Michael und Sascha, Paul und Tine, Oli und Christina, Kai und Manuela, sowie Erwin und Doris ( welche mit dem Wohnmobil anreisten ) auf den Weg nach Bad Wiessee.

Da Samstag für die meisten der Anreisetag war, wurde dieser bei Kaiserwetter genutzt um den Wasserhaushalt wieder auszugleichen. Um 18 Uhr stand eine Schnapsprobe mit anschließender Jausenplatte bei Franzl auf dem Programm. Nachdem dort die Nüsschenvorräte für zu Hause wieder aufgefüllt wurden, ging es zum Abschluss noch an den Tatort von 2019 ( Bar 4 ) zurück um dort zu testen was noch rein ging.

Am Sonntag, dem eigentlichen Wettkampftag, hatte ein Teil der Gruppe beschlossen als Ausnüchterung den Wallberg in Rottach-Egern zu besteigen und die andere Gruppe einen Teil der Wettkampfstrecke abzulaufen.

Die Bergsteigergruppe traf beim Aufstieg auf Hansi Flick ( Trainer FC Bayern München ), welcher unbedingt darauf bestand, Fotos mit den Westerwäldern zu machen.

Die Laufgruppe lief zusammen los mit dem Ziel zwischen 6-10 km zu bewältigen. Was in Anbetracht der körperlichen Verfassung am Morgen eigentlich unmöglich erschien. Frei nach dem Motto: „Wer Saufen kann, der kann auch Laufen“ wurde versucht, das Unmögliche möglich zu machen. Während dem Laufen erwachten doch wieder die Lebensgeister und Michael, Erwin und Paul liefen sogar stolze 10 km. In der Zeit waren Oli und Kai noch gemeinsam unterwegs und trafen auf mehrere Läufer- und Läuferinnen, welche ebenfalls die Strecke abliefen. Beim Wohnmobil von Erwin angekommen hatten beide 17 km auf der Uhr. Das war Oli jedoch nicht genug und er machte die 19 km noch voll. Anschließend folgte die Belohnung in Form von einigen Tegis,  welche Erwin seinen Mitstreitern eiskalt aus dem gut gefüllten Kühlschrank des Wohnmobils servierte.

Nach dem Duschen ging es mit dem Schiff zum Brauhaus in Tegernsee, wo wir im dortigen Biergarten wieder reichlich Vitamine zu uns nahmen. Zu erwähnen ist natürlich, dass diesmal tatsächliche alle Mitfahrerinnen auch im Brauhaus ankamen. Mit dem letzten Schiff ging es dann wieder zurück nach Bad Wiessee, wo dort im Biergarten noch ein paar Absacker getrunken wurden. Im Hotel angekommen wollte Oli noch ein paar Nüsschen aus seiner neuen Flasche spendieren. Da keine Schnapsgläser vorhanden waren, wurden kurzfristig Schälchen für die Frühstücksmarmelade als Schnapsgläser umfunktioniert.

Nach dem Frühstück ging es am Montag dann wieder zurück auf den langen Weg in den Westerwald. Natürlich war es sehr schade, dass der Lauf nicht stattfinden konnte. Trotzdem machten wir das Beste daraus, was bei 3 Tagen Bilderbuchwetter auch nicht wirklich schwer fiel. Trotz der großen Gruppe verstanden wir uns super und haben schon für das nächste Jahr wieder gebucht. Dann sogar 3 Übernachtungen.

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